Kontakt
Sekretariat Kunstgeschichte
Kathrein Winkler
Telefon: (0345) 55-24311
sekretariat@kunstgesch.uni-...
Raum 2.18.0
Emil-Abderhalden-Str. 26-27
06108 Halle (Saale)
Postanschrift:
Martin-Luther-Universität
Philosophische Fakultät I
Institut für Kunstgeschichte, Archäologien und Klassische Altertumswissenschaften
06099 Halle (Saale)
Kunstgeschichte
Herzlich willkommen auf den Seiten der Kunstgeschichte!
Alle wichtigen Informationen, Links und Dokumente für das Studium der Kunstgeschichte finden Sie zusammengefasst unter der Rubrik "Studium" (links in der Navigationsspalte). Unter "Beratung und Hilfe" gelangen Sie schnell zu den richtigen Ansprechpartner:innen.
Aktuelles
Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts
»Pluralität – Partizipation – Aufklärung«
Kritik erscheint in vielerlei Gestalt und geht oft über rein sprachliche Formen hinaus. Sie wird geübt und eingefordert, manchmal aber auch zurückgehalten oder nur indirekt geäußert. Sie schafft, abhängig von Zeit und Raum, eigene Formen des Auftritts und spezifische Modi der Erscheinung – etwa signalhaft eröffnend oder ritualhaft erstarrt. Sie besitzt einen gestaltenden, praktischen und performativen Charakter, der sich in konkreten, etwa abweichenden oder übertriebenen Handlungen äußert. Kritik hat auch eine temporale Dimension: Sie entsteht, bringt gegenwärtige normative Vorstellungen zum Ausdruck und verweist visionär auf Zukünftiges. Sie kann verebben und wiederkehren, sie braucht Zeit, sich zu artikulieren und zu entfalten. Und nicht zuletzt: Kritik konfrontiert ein Gegenüber und wirkt besonders vor Publikum.
Gegenstand unserer Tagung sind die differenzierten Praktiken, Spielarten und Kipppunkte performativer Kritik, die den Körper und alle Sinne umfasst. Im Mittelpunkt stehen ihre unterschiedlichen geplanten oder auch spontanen Ausdrucksformen: Wie werden Kritik und Protest bildlich und körperlich geäußert? Welche Öffentlichkeit adressiert sie? Gegen welche Institutionen und Routinen wendet sie sich? Welche Form der Autorität beansprucht sie und welche stellt sie in Frage? Wie unterscheiden sich ihre Formen abhängig vom zeitlichen und räumlichen Kontext? Wie variiert sie abhängig von den jeweiligen soziopolitischen Bedingungen? Welche Symbole und Codes verwenden ihre Akteur:innen, und wie weit reicht ihre Verständlichkeit? Um welche Dimensionen erweitert Performativität die textuelle Kritik und inwieweit besteht ein Spannungsverhältnis zwischen ihnen?
Programm in der PDF
19.11.-21.11.2026
Franckesche Stiftungen, Haus 7, Deutscher Saal
Organisation: Prof. Dr. Olaf Peters, Prof. Dr. Yvonne Kleinmann
Flyer mit Programm.pdf
(2,9 MB) vom 06.11.2026
SEKRETARIAT
Eingeschränkte Erreichbarkeit
Das Sekretariat der Kunstgeschichte ist bis Mitte November leider nicht besetzt und nur eingeschränkt erreichbar. Nehmen Sie Kontakt zu unserem Sekretariat daher vorrangig per Email auf. Wir versuchen, Ihr Anliegen schnellstmöglich zu beantworten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
WINTERSEMESTER 2026/27
Lehrprogramm
Vorlesungsverzeichnis
VVZ_Kunstgeschichte_WS2026-27_20261014.pdf
(95,3 KB) vom 15.10.2026
Programm Forschungskolloquium
Kolloquium WS 2026_2027.pdf
(58,3 KB) vom 13.10.2026
CFP
The Genre of Funerary Sculpture: Continuity and Modernity in the 18th and 19th Centuries
Ausschreibung im Rahmen der Association for Art History Annual Conference, University of Exeter, 07.–09.04.2027
Eingabeschluss : 25.10.2026
Panelleitung: Eric Sergent (Université de Haute-Alsace), Wiebke Windorf (MLU)
While the turning point associated with the “Sattelzeit” is central in the historiography of funerary sculpture in Europe, this panel seeks to explore continuities between the eighteenth and nineteenth centuries. Fundamental studies have focused either on eighteenth-century funerary monuments within buildings such as churches or chapels (Craske, 2008; Baker, 1995; Penny, 1977) or nineteenth-century sculpture in urban cemeteries (Mauro, Sborgi, 2012; Le Normand-Romain, 1995; Berresford, 2004). To go beyond that, our particular attention will be paid to the displacement of the funerary monument from the church to the cemetery, as well as to the development of large urban cemeteries, viewed as structuring mechanisms that transformed monumental forms, social practices and modes of reception.
Näheres zur Ausschreibung und Einreichung: https://arthist.net/archive/54360#note5
EXKURSION
Tagesexkursionen im Wintersemester 2026/27
Im Wintersemester bietet Julie Laval M.A. drei Tagesexkursionen an, Anmeldung und weitere Informationen auf StudIP:
Vorbesprechung für alle drei Termine
03.12.26, 16:00 - 17:00 Uhr via Webex
Dresdner Antiken- und Abgusssammlung
16.02.27, 10:00 - 17:30 Uhr
https://studip.uni-halle.de/dispatch.php/course/details?sem_id=8dfd62ba87f238dd5b7abba0d6aa5474&again=yes
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
17.02.27, 10:00 - 17:30 Uhr
https://studip.uni-halle.de/dispatch.php/course/details?sem_id=34da74f675663f49e88f3091142208dd&again=yes
Kunstgewerbemuseum, Berlin
19.02.27, 10:00 - 17:00 Uhr
https://studip.uni-halle.de/dispatch.php/course/details?sem_id=4fcebabfa39d3ceade9d43b21dec57c2&again=yes
SE KUNSTVERMITTLUNGEN
Perspektivwechsel – Über welche Brücke willst du gehen?
PUBLIKATION
Kunst für eine Ökologie des Peripheren
Inna Skliarska
Kunst für eine Ökologie des Peripheren – zur Auslotung der Zwischenräume von Kunst und Wissenschaft
Veröffentlicht in Nr. 2 (2026): Kunsttexte, 1-11
https://doi.org/10.48633/ksttx.2026.2.115806
PUBLIKATION
Im Herzen des Imperiums. Archäologie der Ottonenzeit im mitteldeutschen Raum
Im Herzen des Imperiums. Archäologie der Ottonenzeit im mitteldeutschen Raum, hrsg. von Felix Biermann, Leonhard Helten, Harald Meller, 2 Bde., Halle 2026.
Der Doppelband geht auf eine Tagung in Halle (Saale) im Jahr 2022 zurück und präsentiert in fast 30 Beiträgen grundlegende Darstellungen sowie aktuelle Forschungen zur Archäologie und Kulturgeschichte der Ottonenzeit im mitteldeutschen Raum. Wenngleich an der Peripherie des Ostfrankenreiches gelegen, hatten die Gebiete rund um den Harz damals zentrale Bedeutung für das Königtum der sächsischen Herrscherfamilie. Namentlich im heutigen Sachsen-Anhalt lagen zahlreiche bedeutende Schauplätze ottonischer Herrschaftspraxis.
https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/catalog
PUBLIKATION
Zum Schreiben ermutigt. Hans Purrmann und das Ehepaar Göpel. Der Briefwechsel 1954–1966
Zum Schreiben ermutigt. Hans Purrmann und das Ehepaar Göpel. Der Briefwechsel 1954–1966, hrsg. von Felix Billeter, Julie Kennedy und Maria Leitmeyer, in Kooperation mit Olaf Peters, Seminar für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Berlin/Boston: Deutscher Kunstverlag 2026. Mit Beiträgen der Herausgeberinnen sowie Eugen Blume und Olaf Peters.
https://www.deutscherkunstverlag.de/books/9783422803992
PUBLIKATION
Wolfgang Schenkluhn: Paths to the Past
Wolfgang Schenkluhn: Paths to the Past. On the conception of medieval architecture and other essays, (Brepols) Turnhout 2026.
Der Band versammelt die Arbeiten von Wolfgang Schenkluhn zur mittelalterlichen Sakralarchitektur. Sie untersuchen das Verhältnis von Innovation und Rezeption in der architektonischen Formenwahl und erproben anhand konkreter Beispiele die methodische Weiterentwicklung der Zitattheorie.



