IKAKLA - Institut für Kunstgeschichte, Archäologien und Klassische Altertumswissenschaften
Robertinum
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Das IKAKLA ist 2024 aus dem Institut für Altertumswissenschaften und dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas hervorgegangen. Zu den einzelnen Bereichen gelangen Sie hier:
Aktuelles
Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts
»Pluralität – Partizipation – Aufklärung«
Kritik erscheint in vielerlei Gestalt und geht oft über rein sprachliche Formen hinaus. Sie wird geübt und eingefordert, manchmal aber auch zurückgehalten oder nur indirekt geäußert. Sie schafft, abhängig von Zeit und Raum, eigene Formen des Auftritts und spezifische Modi der Erscheinung – etwa signalhaft eröffnend oder ritualhaft erstarrt. Sie besitzt einen gestaltenden, praktischen und performativen Charakter, der sich in konkreten, etwa abweichenden oder übertriebenen Handlungen äußert. Kritik hat auch eine temporale Dimension: Sie entsteht, bringt gegenwärtige normative Vorstellungen zum Ausdruck und verweist visionär auf Zukünftiges. Sie kann verebben und wiederkehren, sie braucht Zeit, sich zu artikulieren und zu entfalten. Und nicht zuletzt: Kritik konfrontiert ein Gegenüber und wirkt besonders vor Publikum.
Gegenstand unserer Tagung sind die differenzierten Praktiken, Spielarten und Kipppunkte performativer Kritik, die den Körper und alle Sinne umfasst. Im Mittelpunkt stehen ihre unterschiedlichen geplanten oder auch spontanen Ausdrucksformen: Wie werden Kritik und Protest bildlich und körperlich geäußert? Welche Öffentlichkeit adressiert sie? Gegen welche Institutionen und Routinen wendet sie sich? Welche Form der Autorität beansprucht sie und welche stellt sie in Frage? Wie unterscheiden sich ihre Formen abhängig vom zeitlichen und räumlichen Kontext? Wie variiert sie abhängig von den jeweiligen soziopolitischen Bedingungen? Welche Symbole und Codes verwenden ihre Akteur:innen, und wie weit reicht ihre Verständlichkeit? Um welche Dimensionen erweitert Performativität die textuelle Kritik und inwieweit besteht ein Spannungsverhältnis zwischen ihnen?
Programm in der PDF
19.11.-21.11.2026
Franckesche Stiftungen, Haus 7, Deutscher Saal
Organisation: Prof. Dr. Olaf Peters, Prof. Dr. Yvonne Kleinmann
Flyer mit Programm.pdf
(2,9 MB) vom 06.11.2026
PUBLIKATION
Im Herzen des Imperiums. Archäologie der Ottonenzeit im mitteldeutschen Raum
Im Herzen des Imperiums. Archäologie der Ottonenzeit im mitteldeutschen Raum, hrsg. von Felix Biermann, Leonhard Helten, Harald Meller, 2 Bde., Halle 2026.
Der Doppelband geht auf eine Tagung in Halle (Saale) im Jahr 2022 zurück und präsentiert in fast 30 Beiträgen grundlegende Darstellungen sowie aktuelle Forschungen zur Archäologie und Kulturgeschichte der Ottonenzeit im mitteldeutschen Raum. Wenngleich an der Peripherie des Ostfrankenreiches gelegen, hatten die Gebiete rund um den Harz damals zentrale Bedeutung für das Königtum der sächsischen Herrscherfamilie. Namentlich im heutigen Sachsen-Anhalt lagen zahlreiche bedeutende Schauplätze ottonischer Herrschaftspraxis.
https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/catalog
PUBLIKATION
Zum Schreiben ermutigt. Hans Purrmann und das Ehepaar Göpel. Der Briefwechsel 1954–1966
Zum Schreiben ermutigt. Hans Purrmann und das Ehepaar Göpel. Der Briefwechsel 1954–1966, hrsg. von Felix Billeter, Julie Kennedy und Maria Leitmeyer, in Kooperation mit Olaf Peters, Seminar für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Berlin/Boston: Deutscher Kunstverlag 2026. Mit Beiträgen der Herausgeberinnen sowie Eugen Blume und Olaf Peters.
https://www.deutscherkunstverlag.de/books/9783422803992
Steintor-Campus
Numismatische Springschool
Exkursion England
Exkursion New York
Exkursion Paestum
Grabungsprojekt Berel (Drohnenaufnahme)
Lehr- und Forschungsgrabung
Grafikseminar
Bibliothek im Robertinum
Archäologisches Museum im Robertinum



